
Der UN-Sonderberichterstatter Buñoz übt scharfe Kritik am deutschen Schulsystem. Seiner Ansicht nach fördere es die einzelnen Schüler zu wenig und verringere die Chancengleichheit. Durch die frühe Auslese nach vier Jahren Grundschule würden viele Kinder "aussortiert" werden. Vor allem Schüler aus ärmeren Familien, Einwanderer-Kinder und Kinder mit Behinderungen wären stark benachteiligt. Wie denkst du darüber? Findest du das deutsche Schulsystem gut, oder sollte es in einigen Bereichen verbessert werden? Was denkst du über die frühe Aufteilung nach der Grundschulzeit? Wie könnte man Einwanderer-Kinder besser integrieren? Sollte es mehr Gesamtschulen geben? Sollten Lehrer im Umgang mit Kindern und Jugendlichen besser geschult werden? Wie sind deine Erfahrungen?
Hintergrundinfos:schrieb am 05.09.2010 um 14:44 Uhr:

schrieb am 11.07.2010 um 17:59 Uhr:
) guckt nur auf mich, wenn andere das gleiche machen.schrieb am 08.07.2010 um 10:06 Uhr:

schrieb am 07.06.2010 um 17:32 Uhr:

schrieb am 21.05.2010 um 17:52 Uhr:
ABER ,viele Ausländer werden oft zu hauptsachulen geschickt und nich soo sehr gefördert wie andere wenn ihr versteht aber das ist nur an manchenSchule soschrieb am 22.04.2010 um 17:35 Uhr:



schrieb am 13.04.2010 um 17:20 Uhr:
Bei mir in Berlin wird erst nach 6 Jahren Grundschule getrennt. Außerdem wird ja bald die Sekundarschule eingeführt (Zusammenlegen von Haupt- und Realschule; Möglichkeit auf Abi besteht). Mir gefällt das Berliner Schulsysthem ganz gut.
schrieb am 08.04.2010 um 11:02 Uhr:
Also ich finde das deutsche Schulsystem eigentlich ganz OK. Gymnasium, Realschule und Hauptschule finde ich gut !!! Das einzige, was ich zu bemäkeln habe, ist, das sich die Schüler nach der vierten Klasse schon aufteilen. So nach dem Motto: "Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen." Man kann noch überhaupt nicht richtig entscheiden, ob 9-10 Jährige gut oder schlecht sind.
Eure Linn ![]()
schrieb am 23.02.2010 um 21:15 Uhr:
"das ganze System ist eine einzige Klassentrennun
Genau das ist der Punk, Sommerkind. Ich bin ebenfalls auf dem Gymnasium und habe bei vielen Hauptschülern die Erfahrung gemacht, dass sie zb das Gymi als "sterberschule" Real als "normale Schule" und Haupt als "coolste Schule von allen" beschreiben. Natürlich tuen sie das. Auf meinem Gymnasium kann noch so viel geraucht und getrunken werden (was tatsählich der Fall ist) - es wird immer die Sterberschule bleiben. Und der Grund dafür liegt völlig auf der Hand: Tief im Inneren wissen sie, wie sehr sie im Nachteil sind gegenüber jedem Gymnasiasten. Sie fühlen sich diskirminiert, abgewertet, aussortiert und benachteiligt, nur weil sie auf die "Dummen-Schule" gehen. Deswegen reden sie es sich aus, solange sie noch können, solange sie noch nicht im Berufsalltag stecken. Sie machen sich vor, dass alles ganz anders ist, um sich selbst zu schützen, was in diesem Fall völlig menschlich ist, und sehen "lernen" und "gute Noten" als uncool an.
Die meisten Hauptschüler könnten tausendmal besser sein, ja, sie könnten auch Gymnasiumsstoff überwinden, wenn ihnen klar gemacht werden werden würde, DASS sie es können.
Alle beklagen sich über die schlechten Pisaergebnisse, aber ein Beispiel an den erfolgreicheren Nachbarländern will sich keiner nehmen. Inzwischen könnte man das gesamte Kultusministerium in der Hauptschule stecken, und sie würden keinen Abschluss schaffen.
LG
schrieb am 20.02.2010 um 17:18 Uhr:
Deutschland ist doch so EU-anpassungsfreudig:
Ich plädiere für die Abschaffung der Schulpflicht und ihre Ersetzung durch eine Bildungspflicht.