Das Jahr 2004 ist nun Geschichte. Was hat sich in der großen weiten Welt so alles getan? Mit wem haben wir uns gefreut? Wem haben wir die Daumen gedrückt? Und was hat uns fasziniert?
Die verheerende Flutkatastrophe, die Südasien und Ostafrika am 26.12.2004 heimsuchte, hat über 150.000 Menschen das Leben gekostet. Auch über 1.000 Deutsche werden noch vermisst.
In Asien hat am 26. Dezember ein Erdbeben eine riesige Flutwelle ausgelöst. Zehn Meter hohe Wellen rollten auf die Küsten von Sri Lanka, Indien, Indonesien, Thailand, den Malediven und Malaysia zu.
Auf unserem blauen Planeten häufen sich seit einigen Jahrzehnten die Naturkatastrophen. Auch 2004 erreichten uns zahlreiche Meldungen über Dürren, Wirbelstürme, Überschwemmungen und Waldbrände.
Es gab viele Überraschungen: Griechenland wurde Fußball-Europameister, Werder Bremen Deutscher Meister und die deutschen Hokey-Damen holten Olympia-Gold.
Im Jahr 2004 hat sich viel verändert: zur EU gehören nun 25 Länder und wir haben einen neuen Bundespräsidenten. Gleich blieb der US-Präsident und der Unfrieden zwischen Israel und Palästina.
Die Politikern Streit darüber, ob die Türkei der EU beitreten darf. Nun wurde nun vom Europäischen Parlament beschlossen, dass ab Oktober 2005 Verhandlungen aufgenommen werden sollen.
Im Jahr 2004 hat die Wissenschaft Fortschritte gefeiert - zum Beispiel in der Raumfahrt. Andere Fortschritte machen uns Angst: Seit 2004 gibt es Gen-Pflanzen zu kaufen. Und gemeine Computerviren nerven uns.
Leider ist die Welt auch im Jahr 2004 nicht friedlicher geworden. Noch immer bekämpfen sich Menschen in vielen Kriegen und Bürgerkriegen rund um den Globus.
Sehr viele Mädchen und Jungen in der Welt müssen in Armut leben. Über eine Milliarde Kinder sind betroffen. Sie haben nicht genug zu Essen, kein sauberes Trinkwasser, können nicht zur Schule gehen.