

Blick auf die berühmte Tower-Bridge, eine Straßenbrücke über die Themse in Englands Hauptstadt London. (Quelle: Wikipedia)
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Das Vereinigte Königreich der Briten besteht aus England, Schottland, Wales und Nordirland. Dazu kommen noch einige Überseegebiete. Die Kronbesitztümer der Isle of Man und der Kanalinseln zählen zu den Britischen Inseln, sind jedoch nicht Bestandteil des Vereinigten Königreichs. Großbritannien hat noch enge Beziehungen zu 15 so genannten "Commonwealth Realms", deren Staatsoberhaupt der Monarch Britanniens - also Königin Elisabeth II. - ist. Geschichte des Landes
Somit gründete sich das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 Grafschaften Irlands den unabhängigen Irischen Freistaat - die heutige Republik Irland (formell "Eire"). Die anderen sechs Grafschaften von Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Auf seinem Höhepunkt der kriegerischen Eroberung bildete das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche auf der Erde. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg verlor der Staat mehr und mehr seine Weltmachtstellung - trotzdem er in beiden Fällen auf der Seite der Sieger stand. Im 20. Jahrhundert löste sich das Imperium größtenteils auf. Großbritannien ist im Grunde die älteste "konstitutionelle Monarchie" - also eine Verfassung, bei der der König das Staatsoberhaupt ist, nicht aber die politische und gesetzgebende Macht besitzt. Dies wird durch eine geschriebene Vefassung festgelegt. Die Gesetzgebung war bereits im 17. Jahrhundert Aufgabe des gewählten Parlaments. Im 18. Jahrhundert unterstand auch die Exekutive (ausführende Gewalt) weitgehend dem Parlament. Teilstaaten: England, Wales, Schottland und Nordirland
Westlich an England grenzt Wales, das knapp drei Millionen Einwohner hat. Schottland zählt etwa 5,1 Millionen Einwohner und umfasst den nördlichsten Teil Großbritanniens. Es besteht aus drei Teilen: dem Gebirge der Highlands im Norden und Westen, dem flachen Central Belt und der hügeligen Southern Uplands im Süden. Kleinster Teilstaat ist Nordirland mit rund 1,7 Millionen Einwohnern. Es liegt auf dem nordöstlichen Teil der irischen Insel. Der Süden Irlands ist ein unabhängiger Staat und gehört nicht zu Großbritannien. Politisches System Großbritanniens
Die Abgeordneten des House of Commons werden nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt. Dort werden die Gesetze eingebracht und beschlossen. Durch die "parliamentary sovereignty" ist das Parlament die einzige gesetzgebende Institution ("Souverän") in Großbritannien. Queen (Königin) Elizabeth II. ist das Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs sowie Australiens und Kanadas. Die Aufgabe des Monarchen ist aber vielmehr, das Land nach außen zu vertreten, als es zu lenken oder politische Entscheidungen zu treffen. "Konstitutionelle Monarchie" bedeutet also, dass die Macht des Königs durch eine Verfassung (Konstitution) eingeschränkt wird. Es gibt ein Parlament, das die Gesetzgebung allein - oder auch bis zu einem gewissen Grad gemeinsam mit dem Monarchen - wahrnimmt. Das Commonwealth of Nations (bis 1947 "British Commonwealth of Nations") ist ein Staatenbund, der durch das Vereinigte Königreich und dessen ehemalige Kolonien gebildet wird. "Commonwealth" (übersetzt: Gemeinwohl) ist in diesem Fall ein freiwilliger Bund von unabhängigen, souveränen Staaten, die gemeinsame Ziele verfolgen oder sich zu einer politischen Gemeinschaft zusammenschließen. Großbritannien ist Mitglied der Europäischen Union, der Euro wurde dort aber nicht eingeführt. Im Zuge einer Reform der Verfassung haben Schottland, Wales und Nordirland seit 1999 eigene Parlamente.
In Nordirland kam es in der Vergangenheit häufig zu Unruhen zwischen Katholiken und Protestanten - der Nordirland-Konflikt führt weit in die Vergangenheit zurück. Momentan sieht es so aus, als würde sich die Lage langsam beruhigen. Doch immer wieder herrschen dort bürgerkriegsähnliche Zustände. Wirtschaft und Kultur
Das Vereinigte Königreich hat nach dem Auflösen des Britischen Imperiums weiterhin einen weltweit bedeutenden Einfluss. Grund hierfür ist zum einen, dass die englische Sprache sehr geläufig und weit verbreitet ist. Zum anderen umfasst der Commonwealth of Nations als loser Staatenbund viele Länder. Man sagt allgemein, dass die Briten eine sehr nach Klassen getrennte Gesellschaft haben. Das zeigt sich schon im Bildungssystem: Viele Kinder aus reicheren Familien besuchen die privaten Eliteschulen, die recht teuer sind und einen späteren Karriereaufstieg erleichtern. Andere Kinder dagegen gehen auf staatliche Gesamtschulen. Alle Schüler müssen in Großbritannien Uniformen tragen.
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Größe des Landes 244.820 qkm |
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Hauptstadt London |
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Einwohner 60.59 Mio. (Stand 2006) |
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Landessprachen Amtssprache:
Umgangssprachen:
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